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Fachbücher

 
Publikationsnummer FBCH150
Autor Stachel, Dörte
 
Titel
Einschlüsse im Glas - Eine kleine Glasfehlerkunde für Praktiker, Studierende und andere Neugierige
 
Stichworte
Glasfehler
 
Journal
Veröffentlichungsjahr 2014
Band
ISS
Seite 113
 
Kurzbeschreibung
Was sind "Glasfehler" und warum könnten sie interessant sein?
Glas gilt allgemein als Symbol des Reinen, Durchsichtigen, Perfekten. Das ist nur beim ersten Hinsehen so, denn es gibt eine Reihe von Problemen, die dazu führen, dass das Glas mitnichten fehlerfrei ist. Vielmehr wird es dem Verbraucher erspart, sich mit den Unzulänglichkeiten abzufinden oder gar auseinanderzusetzen. So generiert der Glas herstellende Betrieb seine "Eigenscherben", welche wieder eingeschmolzen und zu perfektem Glas werden können. Doch dass das Glas tatsächlich nahezu perfekt wird, ist denen zu verdanken, die sich den Glasfehlern, ihren Arten, ihren Ursachen und ihrer Bekämpfung verschrieben haben. Wäre es nicht der wache Blick der für das Glas Verantwortlichen, dann hätte sich die Technologie auch nicht so weit entwickelt, wie sie heute ist. Die Qualitätsstandards sind enorm gestiegen und das, was heute als normal betrachtet wird, wäre vor ca. 50 Jahren undenkbar gewesen und hätte die Glashersteller in den sicheren Ruin getrieben. So kann man sagen, dass das Erkennen des nicht völlig Gelungenen zur Perfektion führen kann. Man muss nur wollen, auch wenn es manchmal unmöglich erscheint und es mitunter Jahre oder gar Jahrzehnte dauert, bis die Zusammenhänge klar werden.
Was sind nun Glasfehler? Sind Einschlüsse oder auch Verarbeitungsfehler qualitätsrelevant, dann spricht man von Glasfehlern. Was wann genau ein Glasfehler ist, bestimmt nicht allein die Produktsicherheit, sondern häufig auch der Verbraucher, wenn er einen Makel feststellt. Glas ist nie so gut wie möglich, sondern immer nur so gut wie nötig! Man muss natürlich herausfinden, ob die Fehler immer in bestimmten Perioden oder nur mal sporadisch auftreten. Auch das dient ihrer Aufklärung und Beseitigung. Eine häufige Sichtweise in der Praxis der Glasherstellung: es ist immer die Schuld der Anderen, wenn es Qualitätsprobleme gibt. Man tut ja immer sein Bestes, damit das Produkt allen Anforderungen genügt. Aber: ist denn überhaupt jemand schuld, wenn es nicht so ist? Das ist nicht einfach zu beantworten. Doch eines ist sicher: es kann jeder mithelfen, dass das Glas allen Ansprüchen genügt. Man muss nur zuerst die Probleme erkennen- nur dann sind sie zu beseitigen- und wenn man Glück hat, sogar auf Dauer. Die Gefahr besteht lediglich darin, dass man die Glasfehler gar nicht mehr kennt, weil eben das Glas schon immer so gut ist - aber es kann immer und überall wieder passieren, dass Perioden eintreten, wo partout kein gutes, verkaufsfähiges Glas herauskommt, so sehr man sich darum bemüht. Was sehr leicht zu erkennen ist, sind Verarbeitungsfehler, die bei der Formung des Glases entstehen. Sie werden in diesem Büchlein nicht besprochen. Die Ursachen der Fehler, die auf das Glas selbst zurückgehen, sind wesentlich schwerer zu identifizieren. Dem nachzuhelfen, soll dieses Büchlein dienen- quasi als Leitfaden zur Identifizierung, der Ursachenforschung und den Möglichkeiten der Vermeidung der Probleme. Nicht zuletzt soll auch die ästhetische Seite dieser verflixten Probleme gezeigt werden.
 
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