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HVG-DGG Forschung

 
Publikationsnummer GFOR13852
Autor Heide, K.
 
Titel
Projekt „Simultane quantitative Analyse von H2O, CO2, SO2,O2 und H2 in silicatischen Gläsern - AiF-Forschungsvorhaben Nr. 13852 B
 
Stichworte
 
Journal
Veröffentlichungsjahr 2006
Band
ISS
Seite 52
 
Kurzbeschreibung
Vom August 2003 bis August 2005 wurde am Institut für Geowissenschaften der Friedrich Schiller Universität, Jena das AIF-Projekt „Simultane quantitative Analyse von H2O, CO2, SO2,O2 und H2 in silicatischen Gläsern“ (Nr. 13852 BR/1) durchgeführt. Im Rahmen eines zweijährigen AiF-Forschungsvorhabens wurde ein simultanes quantitatives Verfahren zur Analyse von einfachen und komplexen Gasgemischen, die aus Glas und Glasschmelzen in Abhängigkeit von der Temperatur freigesetzt werden, entwickelt. Die Kalibration für die quantitative Bestimmung von Wasser, Kohlendioxid, Sauerstoff und Schwefeldioxid erfolgte über natürliche Mineralien, z. B. Muskovit (KAl2[(OH)2Al/Si3O10] für H2O = 4,5 %), Calcit (CaCO3 für CO2 = 43,97%), Gips (CaSO4*2H2O für SO3 = 46,5 % und für H2O = 20,9 %) und Hämatit (Fe2O3 für O2 = 3,34 %). Die erzielten Eichkurven für Wasser konnten mit vorhandenen Referenzgläsern (TC 14, DGG, natürlichen Gläsern), deren Wassergehalte mit KFT, IR und NRA ermittelt wurden, überprüft werden. Für die Kalibration von CO2 SO2 und O2 sind keine anderen Standardverfahren und auch keine Referenzproben bekannt. Mit dem eingesetzten Analysengerät ist prinzipiell eine zusätzliche Kontrolle der quantitativen Bestimmungen durch eine simultane Erfassung der Masseänderung mit einer Thermowaage möglich. Die Anwendung der Analysenmethode z. B. bei der Restgasbestimmung in Proben aus verschiedenen Produktionsbereichen der Behälterglas- und Flachglasindustrie, liefert Hinweise über die Gasgehalte und das Entgasungsverhalten von Glas. Diese Daten dienen der Fehleranalyse, der Produktionskontrolle und der Verfahrensentwicklung. Mit diesen Ergebnissen wurde die geplante Zielstellung des Projektes in vollem Umfang erreicht. Die Forschungsarbeiten wurden durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), Köln, (AiF-Nr.13852BR) und der Hüttentechnischen Vereinigung der deutschen Glasindustrie(HVG), Offenbach/Main. Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Berlin. Wir danken allen genannten Institutionen. Laufzeit: Forschungsstelle: Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena
 
Mitglieder 30 €
Nichtmitglieder 30 €
Studenten 30 €
 
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