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Zur Geschichte der HVG

Die HVG blickt mittlerweile auf eine über neunzigjährige Geschichte zurück. Am 8. Juli 1920 wurde die »Wärmetechnische Beratungsstelle der Deutschen Glasindustrie« (WBG) vom Verband der Glasindustriellen Deutschlands ins Leben gerufen, aus der 1936 durch Ausdehnung ihres Arbeitsbereichs auf das Gesamtgebiet der Glastechnologie die heutige »Hüttentechnische Vereinigung der Deutschen Glasindustrie« (HVG) hervorging.

Die treibende Kraft zur Errichtung dieser Beratungsstelle war die nach dem Ersten Weltkrieg herrschende Kohleknappheit und der daraus resultierende Mangel an Generatorgas, das zur Beheizung der Glasschmelzöfen benötigt wurde. Die Tätigkeit der Beratungsstelle bestand in den Anfangsjahren in der messtechnischen Erfassung der wärmetechnischen Kennzahlen, der Aufstellung von Wärmebilanzen und der Optimierung des Glasschmelzprozesses mit dem Ziel einer rationellen Brennstoffverwendung.

Im Laufe der Zeit kamen weitere Messmethoden und Untersuchungen hinzu, ergänzt durch Lehrkurse für die Meister und Techniker in den Glashütten und die Pflege des Kontakts zu einschlägigen Forschungsinstituten, Universitäten und Hochschulen.

Chronologie

  • 8. Juli 1920
    Beschluss zur Gründung der WBG in Frankfurt am Main
  • 13. Jan. 1936
    Umwandlung der WBG in die HVG
  • 10. Dez. 1948
    Erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg und Wiederaufnahme der Tätigkeit der HVG
  • 1955
    Die HVG wird Mitglied der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)
  • 1957
    Umzug in das neu errichtete »Haus der Glastechnik« in der Bockenheimer Landstraße,
    Frankfurt am Main
  • 1978
    Umzug in das Gebäude Mendelssohnstraße 75 -77, Frankfurt am Main
  • 06. Nov. 2003
    Einweihung des Neubaus in der Siemensstr. 45, Offenbach