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Fachbücher

 
Publikationsnummer FBCH172
Autor Conradt, Rheinhard (Hrsg. HVG)
 
Titel
Thermodynamik und Glas
 
Stichworte
Handbuch der Glastechnik, Einleitung, Zusammensetzung, Struktur, Eigenschaften, Grundlagen, Systeme, Phasen, Aggregatzustände, Gleichgewichte, Chemische Zusammensetzung, reine Stoffe, Komponenten, Spezies, Beziehung zwischen Struktur und Thermodynamik, Wärmekapazität, Thermodynamische Daten für reine Substanzen, Thermodynamik von Gläsern und Glasschmelzen, Einkomponentige Systeme, Phasendiagramme, Exkurs Thermodynamik der Mischphasen, Berechnungsbeispiele, Anwendung, Gemengeschmelze, Verdampfung aus der Glasschmelze, Redox- und Säure-Base-Eigenschaften, Gaslöslichkeiten, Chemische Beständigkeit, Schlussbemerkungen, Literaturverzeichnis
 
Journal
Veröffentlichungsjahr 2020
Band
ISS 978-3-921089-69-9
Seite 135
 
Kurzbeschreibung
Der Kurs bietet eine Einführung in die klassisch-phänomenologische Thermodynamik von Stoffsystemen, die im Bereich der Glastechnologie wichtig sind. Nach einer sorgfältigen Einführung in Begriffe und Methoden am ersten Kurstag (Sessions S1-S4) steht am zweiten Tag die quantitative Behandlung von glastypischen Anwendungsfällen im Vordergrund (Sessions A1-A4). Die phänomenologische Thermodynamik hat unter Studierenden den Ruf, ein „schwieriges Fach“ zu sein. An der Mathematik kann es nicht liegen; die ist im Vergleich zu anderen Disziplinen der Physik sehr einfach. Nach meiner Erfahrung hat die „gefühlte Schwierigkeit“ drei Ursachen: 1. Das ganze Gebäude basiert auf einigen wenigen präzisen Definitionen grundlegender Begriffe. Diese gilt es zu verstehen, bevor man in die Anwendung hineinspringt. Der Begriff der „Komponente“ ist da ein gutes Beispiel. 2. Man gibt die Anschauung einer atomaren Struktur auf und geht stattdessen mit abstrakten Größen wie Enthalpie, Entropie, Aktivität usw. um. Der Nachteil fehlender Anschaulichkeit wird aber durch die Tatsache wettgemacht, dass die phänomenologisch-thermodynamische Behandlung immer quantitative Resultate liefert. 3. Als Konsequenz dessen gilt: „The proof of the pudding is in the eating“. Man muss die Methode als ingenieurwissenschaftliches Werkzeug begreifen und damit rechnen. Vieles, was zunächst abstrakt und unverständlich erscheint, wird erst im Vollzug des Rechnens klar. Man kann die vielen kleinen Fallstricke und Stolpersteine, die einem dabei begegnen, gar nicht im Voraus theoretisch abklären. Bei jedem Stolperer aber lernt man etwas dazu – und wird so nach und nach zum versierten Anwender. Man wird entdecken, dass keine andere Methode so gut geeignet ist, die Realität vielkomponentiger technischer Stoffsysteme in quantitativer Weise abzubilden. Reinhard Conradt
 
Mitglieder 50 €
Nichtmitglieder 50 €
Studenten 15 €
 
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