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Umweltschutz

Die Glashütten in Deutschland sind bemüht, ihre Produktionsstätten so umweltverträglich wie möglich zu betreiben und die gesetzlichen Vorgaben für die Emissionen deutlich zu unterschreiten. Bei dieser Aufgabe werden sie von den Mitarbeitern der HVG umfassend vor Ort unterstützt.

Die HVG ist seit 1975 als Messstelle nach § 26/28 BImSchG für glasspezifische Emissionen und Emissionen der keramischen Industrie bekannt gegeben. Seit 1991 existiert die Bekanntgabe zur Kalibrierung und Funktionsprüfung kontinuierlicher Emissionsmessgeräte. Die Messungen werden mit richtlinienkonformen Probenahmeverfahren und einem Messwagen, der die parallele Erfassung der Emissionen beispielsweise im Rohgas und Reingas erlaubt, durchgeführt. Bis auf die Dioxinbestimmungen werden sämtliche Analysen im eigenen Labor der HVG ausgewertet.

Die Kompetenz der HVG hinsichtlich der Probenahme und Analytik wird unter anderem durch regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen, z.B. an der Emissionssimulationsanlage beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie, bestätigt. Außerdem werden die Aktivitäten der HVG als Messstelle anhand eines Qualitätssicherungssystems, welches analog zur Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 aufgebaut ist, dokumentiert.

Die Erfahrungen der HVG auf dem Gebiet des Umweltschutzes fanden auch Einzug auf europäischer Ebene (IPPC – BAT) sowie im nationalen Bereich bei der VDI-Richtlinie 2578 »Emissionsminderung Glashütten«. Die Kenntnisse und Erfahrungen aus der Messtätigkeit fließen u.a. in die Bearbeitung von Forschungsvorhaben mit umweltorientierten Themen.